Aktuell

Otto Unterkofler erneut Doppel-Weltmeister

Bei der Masters-WM im Schweizer Nobelskiort St. Moritz hat Otto Unterkofler seine Titelsammlung gleich um zwei Goldmedaillen erweitert. Er sicherte sich im Super-G und im Riesentorlauf den Sieg.

Für Otto Unterkofler hätte das diesjährige FIS Alpine World Masters Criterium nicht besser starten können. Auf der WM-Piste in St. Moritz holte er gleich am ersten Tag überlegen Gold im Super-G – mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Schweizer Claudio Anastasia. Auch am Tag darauf präsentierte sich Otto in Top-Form und sicherte sich im Riesentorlauf seine zweite Goldmedaille. Insgesamt sind es die WM-Titel 18 und 19 und die glänzen heuer noch heller. „In beiden Disziplinen mit Tagesbestzeit zu gewinnen ist schon etwas Besonderes“, so Otto. Schließlich sind bei der Masters-WM Läufer ab dem 30. Lebensjahr startberechtigt. Beim abschließenden Slalom erreicht er in der Klasse A6 (55 bis 60 Jahre) den guten sechsten Platz. Gratulation!

Vereinsmeister Langlauf Tina und Christopher

Am Sonntag fanden bei strahlendem Sonnenschein und besten Loipenbedingungen die Vereinsmeisterschaften im Langlauf statt.

Es waren 34 Athleten am Start, die ihr Können auf der selektiven Ramsauloipe unter Beweis stellten.

Das Strahlen im Gesicht von jung bis alt lässt das Herz der Langläufer höher schlagen.

Den Vereinsmeistertitel holte sich bei den Damen Tina Haas, vor Sara Hillebrand und Maria Eisl. Bei den Herren ging der Titel an Christopher Eisl, vor Franz Föttinger und Markus Eisl.

Die Kombiwertung Riesentorlauf und Langlauf konnten 14 Kinder bis Schüler abschließen, bei den Erwachsenen ging der Titel an Sara Hillebrand und Markus Eisl.

Eine lustige und spannende Rodelpartie mit anschließendem Kuchenessen in der Stroblerhütte rundete den Vereinstag ab.

Danke an die Sponsoren: TKS Leitner, Brandl Bau, Strobler Bier, Carl Zone, Sail & Surf, Fischer Ski, Head, Winterpark Postalm, Sommerrodelbahn,….

Vereinsmeister alpin 2022 Lisa und Sebastian

Ein wirklich cooler Tag, die Vereinsmeisterschaften des WSV Strobl wurden beim Lift 2 ausgetragen.

Es waren 89 Starter von Super Minis bis AK IV am Start, jüngste Teilnehmerin Mia Haas (2019), ältester Teilnehmer Hans Unterberger (1939).

Gratulation an die frischgebackenen Kinder-Vereinsmeister Sonja Wimmer und Markus Limbacher, sowie Lisa Flachberger und Sebastian Laimer.

Herzlichen Dank an den Winterpark Postalm und die großartigen Helfer.

Ergebnisse:

Alpenbau BC RTL auf der Reiteralm

Vergangenes Wochenende fand auf der Reiteralm der letzte Alpenbau BC RTL dieser Wintersaison statt.  Acht Kinder und Schüler stellten sich dem sehr selektiven und vereisten Hang am Muldenlift. Vor allem im ersten Abschnitt des Rennens musste man auf sein Können vertrauen. Unsere jungen Athleten meisterten die Herausforderung und fuhren einige Podestplätze für den WSV ein.

Platz 1 konnten sich Melanie Limbacher und Sonja Wimmer sichern.
Zweite Plätze erzielten Elias und Tobias Wimmer, auf den 3. Rang fuhren Helena Plamberger und Carina Grabner. Katharina Eisl erreichte einen guten 4. Platz und Michael Pöllmann den 6. Rang


Salzkammergut Cup auf der Ramsauloipe

Hervorragende Bedingungen fanden die Langläufer auf der Postalm / Ramsauloipe beim Salzkammergut Skating Rennen vor.

Das Rennen wurde in Kleingruppen gestartet, somit blieb es bis zur Siegerehrung spannend. WER – WIE SCHNELL!

Gratulation an unsere Langläufer – TOPLEISTUNGEN!

Danke an die vielen WSV Strobl Helfer und an den Winterpark-Postalm, perfekte Loipenpräparierung und immer die Möglichkeit zur Auswertung. MERCI!

Ergebnis: https://www.skizeit.at/races/33753/pdfs

Top 10 für Michael Föttinger bei Olympia

Der Langläufer war bei den Olympischen Spiele in Peking mit dabei und konnte starke Leistungen abrufen. Im Folgenden spricht er über den bisherigen Saisonverlauf, die Vorbereitung bis zu Olympia, sowie über die Wettkämpfe und die Zeit in China.

Der Weg nach Peking

„Die Saison begann schon sehr gut. Ich hatte die Formplanung optimal getroffen und war pünktlich zum ersten Continentalcup in der Schweiz in Top-Form. Mit der 2. Qualifikationszeit war ich ganz vorne mit dabei. Leider hatte ich beim Start des Viertelfinale einen Stockbruch und hatte somit keine Chance aufs weiterkommen. Gleich darauf ging es nach Davos, wo der erste Weltcup der Saison anstand, jedoch machte mir dort eine Verkühlung einen Strich durch die Rechnung. Gerade erst genesen eine Woche später ging es dann zum Weltcup in Dresden, wo ich mich als 34. ganz knapp nicht für die Finalläufe qualifizierte. Das waren sehr bittere Wochen im Dezember, weil ich wusste mit dieser Form hätte ich ohne Krankheit bei beiden Weltcups sehr gute Chancen gehabt mich zu qualifizieren. Einzig positiv stimmte mich, dass das Training im Sommer und Herbst sehr gut war und die gute Form in der Saison sicher wieder zurückkommen werde. Auch meine Trainer machten mir Mut und sagten mir, dass eine Olympiaqualifikation sicher noch möglich ist.

Daraufhin wurde im Jänner noch ein Trainingsblock in Ramsau und auf der Tauplitz eingelegt um für die letzten Weltcups vor Olympia fit zu sein. Diese wurden dann abgesagt worauf mir mein Trainer mitteilte, dass ich aufgrund der guten Leistung vor der Verkühlung ihn überzeugt hatte und dass ich in Peking dabei sein würde. Nahezu im selben Moment bekam ich mein Testergebnis von PCR-Tests des Vortages: Positiv. Ich sah Olympia schon schwinden. Sofort reiste ich vom Trainingskurs auf der Tauplitz ab und begab mich zuhause in Quarantäne. Zum Glück hatte ich keine Symptome und steckte auch niemanden meiner Trainingskollegen an. Am 5. Tag konnte ich freigetestet wieder zur Trainingsgruppe auf die Tauplitz fahren und die Olympiavorbereitung mir leichter Verzögerung wieder fortsetzen. Der Form haben die 5 Tage daheim nicht wirklich geschadet, ich fühlte mich gut und war bereit für die Spiele. Danach ging alles sehr schnell, Einkleidung, Verabschiedung beim Bundespräsidenten und Reise mit dem ÖOC-Charter nach Peking.

Die Spiele

Angekommen im Olympischen Dorf von Zhangjiakou waren die ersten Tage dafür da, sich an alles zu gewöhnen, an die speziellen Hygienevorschriften, das Essen, die kalten Temperaturen und natürlich die Höhenlage, da die Wettkampfstrecken auf 1700 Meter lagen. Alles in allem kam ich mit den Umständen vor Ort ganz gut zurecht und fühlte mich bereit für meine Rennen. Als erstes stand für mich eine Skating Sprint auf dem Programm. Die Strecke war auch wegen der Höhenlage sehr anspruchsvoll, aber ich hatte schon auf ähnlichen Strecken gute Leistungen gezeigt und war positiv gestimmt. Mein Ziel war es die Top-30 zu erreichen und somit die Qualifikation für die Finalläufe zu schaffen.

Ich war sehr nervös vor dem Rennen, ich hatte so lange daraufhin gearbeitet und wollte eine gute Leistung zeigen. Leider bin ich für meine Verhältnisse ein bisschen zu schnell gestartet und musste dem Tempo in der zweite Rennhälfte Tribut zollen. Am Ende wurde es dann der 39. Platz und es fehlte knapp 2 Sekunden auf die Qualifikation. Ich wusste, dass die Leistung nicht schlecht war und ich gut in Form war, aber leider hat es an dem Tag nicht geklappt. Danach hieß es abschütteln und „Full Focus“ auf die nächste Chance im Teamsprint eine Woche darauf.

Der Teamsprint in der Klassischen Technik stand nun auf dem Programm, wo ich gemeinsam mit meinen Zimmerkollegen Benjamin Moser startete. Wir beide sind langjährige Trainingskollegen und Freunde und trainierten das ganze letzte Jahr gemeinsam. Zusammen haben wir uns auch hier die Qualifikation für das Finale als Ziel gesetzt. Wir wussten, es muss vieles zusammenpassen, damit das klappt, aber es war durchaus möglich. Wir waren beide gut in Form und fühlten uns bereit für den Fight bei -20° Celsius. In der Besprechung davor legten wir uns gemeinsam mit unseren Trainern die Taktik zurecht, möglichst viel im Windschatten zu laufen in den ersten zwei Runden, um Kraft für die letzte Runde zu sparen. Die Taktik ging voll auf und wir konnten uns am Ende auf Rang vier vorschieben, was ein fixe Final-Qualifikation bedeutet. Wir waren überglücklich. Dennoch stand nun das Finale auf dem Programm und wir durften nochmal alles geben. Die Pause zwischen die Läufen war sehr kurz, weil wir im zweiten Halbfinale vorher waren. Dadurch konnten wir uns nur sehr mäßig regenerieren und wussten, dass es jetzt schwer wird für uns mit den Besten der Welt mitzuhalten. Trotzdem versuchen wir alles und gaben alles was wir hatten.

Auch wenn es der 10. und letzte Platz im Finale wurde, bedeutet uns alleine der Einzug ins Finale die Welt. Wir haben in den letzten Jahren so hart gearbeitet, haben uns stetig weiterentwickelt und sind nun endlich auch belohnt worden. Für uns als Langläufer waren die letzten Jahre nicht einfach, immer wieder mussten wir bei Dopingskandalen zusehen, wie „vermeintliche Kollegen“ betrügen und den Langlaufsport in Österreich in ein schlechtes Licht rücken. Unser Erfolg macht mich deshalb umso stolzer. Wir haben gezeigt, dass man auch ohne Doping als Langläufer in Österreich Top-Platzierungen international erreichen kann. Vor allem für den Langlaufnachwuchs in Österreich wollen wir damit ein gutes Vorbild sein, damit sich in Zukunft wieder mehr Kinder für diesen tollen Sport begeistern.

Ich bin nun wieder gut zuhause angekommen und werde einen Trainingsblock einlegen bevor es zu den letzten Weltcupstationen nach Falun (Swe) geht. Dort will ich meine Leistungen aus Peking bestätigen und die Saison gut abschließen.“

Otto Unterkofler – seit Jahrzehnten bei den Masters in Topform

Der Name Unterkofler bürgt für Qualität, Otto fährt seit Jahrzehnten für den WSV Strobl und konnte viele Weltmeistertitel bei den Masters einfahren.

Diese Saison ist er wieder in Topform! Bis jetzt hat er 10 Rennen SG, RTL und AC bestritten und ist immer am Stockerl gestanden.

  • 2. Rang – Hochficht – RTL
  • 2 x 1. Rang -Bischofswiesen – RTL
  • 3 x 1. Rang – Zagreb – SG/RTL/AC plus Tagesbestzeit
  • 2 x 1. Rang – Cortina – SG/RTL plus Tagesbestzeit
  • 3. Rang – Cortina – AC

Der 22 fache Vereinsmeister freut sich bereits auf den Vereinslauf am 12.03.2022, sein sportlicher Höhepunkt findet von 15. bis 19. März in St. Moritz bei der Masters WM statt.

Wir wünschen dir alles Gute!

UNTERKOFLER Otto – Athleteninformation (fis-ski.com)

Flachgauer Bezirkscup und Landescup RSL und SL

Vergangenes Wochenende ging es für einige junge Alpine weiter zum AlpenBau Bezirkscup Flachgau RTL nach Abtenau. Dort konnte von Carina Grabner ein 1. Platz, von Melanie Limbacher, Helena Plamberger, Katharina Eisl und Michael Pöllmann ein 2. Platz und von Hannah McDonald ein 4 Platz erreicht werden.


Sonja Wimmer fuhr währenddessen in Maria Alm am Hanseilift bei zwei SalzburgAG Landescup SL-Bewerben jeweils auf Platz 2 und setzte so ein starkes Zeichen für den WSV und den Flachgau.

Salzkammergutcup – Langlauf in Thalgau

Bei traumhaften Bedingungen und Sonnenschein nahmen Helena, Finn und Michael die Herausforderung auf der klassischen Loipe an.

Sie konnten sich bei der Landesmeisterschaft gut präsentieren und beim Salzkammergutcup mit Stockerlplätzen glänzen.

Gratulation an die drei Top-Langläufer!

Ergebnisse: https://www.skizeit.at/races/36712/pdfs

Michael Föttinger aus China berichtet

“Bin gut angekommen in Peking und der Jetlag geht auch langsam weg. Die Strecke ist anspruchsvoll und die Temperaturen um – 20°C zur Rennzeit und starker Wind machen die Loipe noch zusätzlich härter.

Trotz alle dem, bin ich bereits in guter Form und komme mit den Verhältnissen ganz gut zurecht. Auch das Testrennen gestern stimmte mich positiv, dass der Formaufbau in die richtige Richtung zeigt.”

Liebe Grüße aus dem Olympischen Dorf in Zhangjiakou.

Die Sprintbewerbe sind am Dienstag, 08.02., um 09:50 Uhr (Sprint Herren), Mittwoch, 16.02., um 11:00 Uhr (Teamsprint)